Bram Weijters Trio at Studio Toots

front

self production

Vier Aufnahmen spielte der Pianist Bram Weijters mit seinem Trio live ein und stellte diese Aufnahmen kostenfrei ins Netz. Zu Brams Trio gehören der Kontrabassist Nicolas Rombouts und der Schlagzeuger Steven Cassier. Veröffentlichungen von Brams Weijters liegen unter anderem auch auf dem Label De W.E.R.F. Records vor: Das jüngste Album „Abstract Quantities“ nahm Weijters mit einem Quartett auf. Bei De W.E.R.F. Records ist dies nicht Bram Weijters erstes veröffentlichtes Album. Zuvor wurden bereits „Imaginary Sketches“ (W.E.R.F. 088) und „Urban Nightingale“ (W.E.R.F. 108) aufgenommen und von der einschlägigen Fachpresse hochgelobt. Auch das Publikum war von diesen Einspielungen des Pianisten Bram Weijters sehr angetan.

Mit „What's Wrong“ beginnt der musikalische Ohrenschmaus des aktuellen Live-Albums, und mit „Free As Poetry“ endet er denn auch schon wieder nach etwas mehr als einer viertel Stunde.

Bram Weijters rollt vor uns einen eher tieftönigen Klangteppich aus. Im Verlauf der Komposition steigern sich die Dramatik und auch das energetische Spiel des Pianisten. Hier und da scheint es so, als würden Fragen über Fragen gestellt. Man kann sich als Zuhörer außerdem des Eindrucks nicht erwehren, dass Bram Weijters uns eine Kurzgeschichte präsentiert. Gegenwärtig scheint es fast schon ein Trend zu sein, dass Jazz-Trios einer narrativen Form „verfallen“ sind. Dabei denke man zum Beispiel an das Viola Hammer Trio oder das Bernhard Schüler Trio namens Triosence. „Anxiety“, der nachfolgende Titel, ist ähnlich in der Dramaturgie angelegt wie das erste Stück. Beim Spiel von Bram Weijters kommen uns Bilder von dunklen Schatten auf dem Kopfsteinpflaster einer Gasse und das Geräusch schnell enteilender Schritte in den Sinn. Wir erinnern uns unwillkürlich an so manchen Thriller wie zum Beispiel „Der Dritte Mann“ mit Orson Welles in der Hauptrolle. Lassen wir uns anschließend von Bram Weijters ein wenig in die „Statosphere“ entführen. Wir hören dabei ein überaus getragenes Stück. Es mutet so an, als würde die Zeit sehr langsam vergehen. Man stelle sich dabei eine Sanduhr vor, durch die der Sand sehr langsam rinnt.

Zum Schluss wird es dann poetisch: „Free As Poetry“ lautet der Titel des Songs. Frisch und flott, geradezu funky kommt diese Komposition daher. Beinahe meint man Les McCann würde unter uns weilen. Mit diesem heiteren Klangbild verabschiedet sich das Trio von uns. Bis zum nächsten Mail. Tot ziens!

Zum Schluss:
Das Album ist kostenlos von der Homepage von Bram Weijters herunterzuladen!

© Text ferdinand dupuis-panther

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Informationen

Bram Weijters

www.bramweijters.com

 


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