Jazz Today: Mit Ismaily-Corteyn-Klare-Schwers auf improvisierten Pfaden in der Black Box Münster

quartet DSC09137

quartet DSC09194

Jan Klare hat ein neues Ad-Hoc-Quartett um den US-amerikanischen Multi-Instrumentalisten Shahzad Ismaily zusammengestellt, das exklusiv in der BLACK BOX zu hören war: Ismaily ist ein, nicht nur musikalischer, Globetrotter, er ist in Projekten von Marc Ribot, Ben Frost, Sam Amidon und vielen, vielen anderen zu finden. In dem aktuellen Projekt trifft er auf Alex Schwers und Jan Klare - ein auf jeden Fall ungewöhnliches Rhythmusteam. Sie kokettieren mit dem Schlagwort „Sly & Robbie des Ruhrgebiets“; Schwers trommelt auch für Slime + Hass; Klare dirigiert The Dorf; abgerundet wird das Ganze vom belgischen Komplettgitarristen Serge Corteyn. Ohren auf!

klare DSC09064gt DSC09081bas DSC09054drs DSC09108

Wie soll man einen Abend beschreiben, in dem der Ton, der Akkord, die Harmonie, die Melodie, die Changes, die Improvisation am Anfang und am Ende stehen und nicht das erläuternde Wort? Wie und was schreibt man über improvisierte Musik, die sich alles vornimmt, was aktuelle Musik zu bieten hat, Jazz hier, Rock da, Ventures hier und Hendrix dort, Bebop hier und Hardbop dort und doch auch wieder nichts von dem?
Es ist ein Abend der mit nachstehenden Worten von Jan Klare beginnt: „Wir beginnen mal zu spielen. Es gibt keine große Bandgeschichte.“ Dann erfolgt die Vorstellung der Band, zu der mit Serge Corteyn ein guter Freund Klares und Mitglied von Klares Großformation „The Dorf“ gehört“, der mit grüner Gitarre und rotem Verstärker „auftritt“. Alex Schwers sitzt am Schlagzeug, das sonst bei diversen Punkrock-Auftritten zu hören ist. Aus den USA in die Schweiz Nordrhein-Westfalens, nämlich Münster, ist Shahzad Ismaily gekommen, der den tieftönigen Bass spielt und auf diesem Instrument ebenso versiert ist wie bei Percussions. Schließlich stellt sich Jan Klare mit den Worte vor: „Mein Name ist Jan Klare und ich wohne hier.“ Noch etwas verrät Jan Klare, nämlich den Umstand einer langen gemeinsamen Taxifahrt mit Shahzad, auf dem der Plan eines gemeinsamen Projekts reift, irgendwann. Nun ist der Moment gekommen. Angekündigt sind zwei Sets, es sei denn, so Jan Klare, es läuft so gut, dass bis 1 Uhr früh durchgespielt wird.

bas DSC09060
bas DSC09083
bas DSC09085

Der Bass beginnt das Spiel des dumpfen Zupfens: Dumdumdumdum und dann gesellen sich ein Blinkblinblink und ein Atemrauschen dazu – dank sei Jan Klare und seinem Saxofon. Hört man die nächsten Tonfolgen, so scheint sich ein Bienenschwarm im Raum zu befinden und auch allerlei andere Insekten wie Maikäfer schwirren umher. Redundant erweist sich der Bass, an- und abschwellend im Tonvolumen, aber stets in sich ruhend. Blingblingblankblankblink und ein wenig Blech des Schlagwerks sind weitere Beigaben. Nun drängt sich das Altsaxofon auf und nimmt die Gitarre ins Schlepptau. Vorwärts, vorwärts – Schritt auf Schritt verkünden beide. Die Basstrommel stampft, und anschließend forcieren die Musiker das Tempo und die Lautstärke, getrieben vom Schlagwerk. Ein kurzes Furioso ist die Folge und ein bisschen Rabatz, Rabatz, Rabatz. Bang … bang … bong … schtschbongbingbong und auch Tätotätötä. Lautmalerisch ist eigentlich das zu beschreiben, was in der Black Box musikalisch in jedem Moment geschieht. In Worten das verstehbar und begreifbar zu machen, was das Ad-Hoc-4tett abliefert, erweist sich als Werk des Sisyphos, scheint gar unmöglich. Sprache stößt an diesem Abend an ihre Grenzen.

gt DSC09100

gt DSC09114

Heiser und guttural ertönt das Saxofon. Sirenenklang entlockt Serge Corteyn seiner Gitarre. Sphärisches Rauschen wallt auf und ab. Irgendwie scheinen Pink Floyd und Alan Parson auch mit von der Partie zu sein, im Geiste, oder? Dann wieder klingt es mehr nach Alarm, Aufruhr, Aufstand, was an unser Ohr dringt. Derweil fragen wir uns, wann und an welchem Punkt das Spiel enden wird. Rabatz, Inferno, Donnerhall, Rede und Gegenrede – all das verarbeiten die vier Musiker, ohne dass sie sich durch Blickkontakte auffälliger Art oder gar Zeichen darüber verständigen, was als Nächstes folgen wird. Die Sticks fliegen auf das Fell der Trommeln nieder und wandern von Trommel zu Trommel. Oh, was ist das? Der Zug der Wildgänse und Geschnatter vielleicht? Dann ist deutlich vernehmbar ein Brbrrbrrbrr – das ist der Bass, über dessen Seiten die langen Finger von Shahzad Ismaily gleiten.

klare DSC09111
drs bas DSC09180
drs bas DSC09331

 

Ein kurzes Flirren der Gitarre von Serge Courteyn und danach erfolgt ein Instrumentenwechsel, den Jan Klare vollzieht: Der geblasene Tieftöner wird um die Schultern und vor den Bauch gebunden. Neben dem Bass von Ismaily ist nun noch das Basssaxofon von Jan Klare präsent, wirklich präsent, auch optisch. Doch welch Überraschung, Jan Klare entlockt seinem Tieftöner ganz hohe Töne, die man auch auf dem Baritonsaxofon oder dem Tenorsaxofon erzeugen könnte, oder? Kuckuckuck oder Lautwortverwandtes sagt der Bass dazu, und ein Verstärker brummt. Dann kommt ein Klickklickklick auf, und noch immer brummt ein Verstärker. Fürs Melodische sorgt dann Jan Klare, Das stimuliert auch den Rest des 4tets. Ein wenig Lamento gibt’s es als „Zugabe“, unterstützt von einem dezent gesetzten Schlagwerk.

drs DSC09144
drs DSC09146
drs DSC09216

Kaum hat sich der Hörer darauf eingelassen, muss er an diesem Abend mit einem Szenenwechsel rechnen, unangekündigt. Serge Corteyn rockt hinfort auf der Gitarre, als gelte es, Alvin Lee, Jimmy Hendrix, Jimmy Page, Eric Clapton und andere Rockgröße musikalisch miteinander zu verschmelzen. Grunzend und knurrend verhält sich das Saxofon dazu. Schließlich gibt es noch einen „Dreiklang“ und dann ist Stück Nr. 1 auch zu Ende.

Saxofongewisper und ein Bogenstrich auf dem Korpus, der keiner ist. Für einen Moment ist eine kurze Unterbrechung notwendig, weil das Mundstück des Saxofons und der Abnehmer für die Effekte nicht richtig sitzen. Doch Jan Klare macht das Instrument wieder gefügig, und dann gibt es für wenige Momente ein Wispern, Vibrationen und Schnalzen. Schnell sind die Beats, die Alex Schwers beisteuert. Ist das Saxofon im Rap-Modus oder singt es gar Scat mit Dudududo, Duddudo, Häbdedädäded? Wie auch im Stück Nr. 1 erhöhen die Musiker Tempo und Lautstärke, ehe dann Jan Klare sein Saxofon beruhigend-lautmalerisch sprechen lässt. Musik wird zu Chiffren, zu Glyphen, die es zu entschlüsseln gilt. Doch Moment folgt auf Moment, Wechsel auf Wechsel. Es bleibt kaum Zeit zum Analytischen.

gt DSC09174
gt DSC09200
gt DSC09211

Hardrockig geht es bei Serge Corteyn zur Sache, ohne dass Metallica im Raum anwesend ist. Dann ist Finito und Pause, eine kleine Pause, jedenfalls will das Jan Klare so. Die Band jedoch fordert weiteres Spiel, freies Spiel. Hm, ist es nicht auch irgendwie Free Jazz fernab und auch im Geist von Brötzmann und Kowald? Auch im letzten Stück vor der Pause scheinen die Rollen festgelegt. Jan Klare ist der Mann für das Jazzige, Serge Corteyn für das rotzige Rockige. Einer der anwesenden Gäste in der Black Box prägt für die Musik den Begriff von Punkjazz goes underground.

klare DSC09070
klare DSC09229
klare DSC09344
bas en gt DSC09099
bas en gt DSC09181

Den zweiten Set eröffnet Jan Klare mit seinem Tieftöner. Dazu gibt es Perkussives zu hören, dank sei Shahzad Ismaily. Serge Corteyn liefert dazu die „Obertöne“, setzt aber auch auf Effekte. Ist es Post-Bop, den Jan Klare da spielt? Nein, was ist denn nun los?Serge Corteyn steuert auf der Gitarre zum Jazzsound noch Anmutungen an The Ventures bei. Im Laufe des Stücks hört man Gebrabbel, Streit, Widerrede und Gerede, wenn sich Gitarre und Saxofon aufeinander einlassen und abstimmen. Es scheint, ein Jaja und ein Aberaber im Raum zu stehen. Serge Corteyn kommt schließlich immer mehr in Fahrt und lässt sich zum „Headbanging“ verleiten, während er seine schnittige olivgrüne Gitarre spielt. Tief in sich ruhend erscheint dagegen Shahzad Ismaily, der im Sitzen und tiefgebeugt über seinem E-Bass die tiefen Saiten zum Schwingen bringt.

bas en gt DSC09349
drs DSC09266
drs DSC09306
drs DSC09319
drs DSC09346

Mit den Worten „Wir spielen noch ein weiteres lautes Stück“ leitet Jan Klare das Konzertende ein. Die Ohs im Raum sind nicht zu überhören. Also ist es nicht das letzte Stück, sondern es gibt noch eine kleine Zugabe, die jeder erwartet hat, und dann ist ein Abend voller impulsiver Musik auch wirklich zu Ende. Voilá, das war „Großes Kino“!

bas DSC09164
bas DSC09325
gt DSC09295

Text und Fotos: © ferdinand dupuis-panther

Informationen

Musiker

Jan Klare
www.janklare.de
Shahzad Ismaily

http://pirecordings.com/artist/Shahzad_Ismaily

Serge Corteyn
http://sergecorteyn.de

Cuba Black Box Programm
So-07.06.15-20:00 h
STAGE off LIMITS
Anil Eraslan & Rose-Schultze Duo
Simon Rose – Alt- und Baritonesaxophon
Stefan Schultze – präpariertes Klavier
Der Cellist Anil Eraslan ist ein hyperaktiver Nomade, ein frenetischer Sammler von Begegnungen und künstlerischen Erfahrungen zwischen Straßburg, Istanbul, Berlin und New York. Seit zwei Jahren arbeitet er an einem Projekt, das Improvisation, Video und Foto verbindet. Seine Experimente zur Interaktion von Bild und Wort, von Sehen und Hören, begannen 2012 mit einem mehrmonatigen Stipendium in Berlin.
www.anileraslan.com

Simon Rose und Stefan Schultze haben eins gemeinsam den leidenschaftlichen Willen, improvisierend bis in die Mikrobestandteile des Klangs vorzudringen und dabei ihre Instrumente physisch erfahrbar zu machen.Rose befreit seine Musik von allem Überflüssigen. Für ihn gilt allein die Sprache seines Instruments, die fast urzeitlich anmutet und auf schiere freiliegende Emotion reduziert ist. Wie hochschießende Lava lässt der in Berlin lebende Brite seine Töne zerspratzen, schraubt sie atemlos hoch bis in die heisersten Obertöne und gellendsten Schreie, lässt sie klagen, knurren, fauchen, blöken, stottern und hämmern.
Mit Stefan Schultze und seinem präparierten Klavier trifft Rose auf einen ebenso rastlosen Erforscher von Klangerzeugung. Nach dem WDR-Jazzpreis für Komposition vor zwei Jahren zieht es Schultze vermehrt in die freie Improvisation, um wie ein Alchimist mit Klang, Ton und Geräusch experimentierend Neues zu entdecken.

http://simonrose.org
http://www.stefanschultze.com
Eintritt: 10/7€, online VVK: 8/5€ & Gebühr

Sa-13.06.15-20:00 h
STAGE off LIMITS
RHRR
Guylaine Cosseron – Simme
Xavier Charles – Klarinette
Frederic Blondy – Klavier
Seit einem guten Jahrzehnt hat sich die Stimme Guylaine Cosserons nun schon mehr und mehr ein gleichwohl eigenständiges wie sehr persönliches Profil geschaffen. Weder ging sie den Weg Richtung Jazz à la Great American Songbook, noch in die kühle, schwebende Welt des nordischen Ambient-Gesangs. Aber sie wurde auch nicht zu einer weiblichen Inkarnation Phil Mintons, den sie gleichwohl bewundert.
Hartnäckig und zielsicher verfolgte sie ihren eigenen Weg, und einschlägig bekannte Kooperationspartner, wie Joëlle Léandre, Michel Doneda, Sophie Agnel, John Russell, Jean-Luc Guionnet taten das ihrige dazu.Frédéric Blondy, ein Meister des präparierten Flügels und Gebieter über ein unerschöpflich scheinendes Klangarsenal, und Xavier Charles, dessen Klarinette schon in einer Vielzahl von Improvisationskontexten zu hören war, - beide waren bereits bei den Offene Ohren zu Gast – sind hier ihre Partner. Eine erfolgreiche Japan-Tournee liegt diesen Sommer hinter den drei Musikern.Die Musik dieses Trios ist geheimnisumwittert, reduziert und ebenso privat, wie extrovertiert. Verflochtene Klanglinien aus Stimme, Klavier und Klarinetten werden durch rauhe, perkussive Stakkatos und rohe Klangflächen aufgebrochen, nur um im nächsten Moment wieder zärtlich die Stille zu umspielen.
www.xaviercharles.com
www.fredericblondy.net
Eintritt: 10/7€, online VVK: 8/5€ & Gebühr

Do-25.06.15-20:00 h
GNM-Konzert
Jeremy Sagala: New Music for Electric Guitar
Jeremy Sagala – E-Gitarre
Jeremy Sagala (geb. 1974, USA) erhielt Kompositionaufträge von Interpreten wie dem Ensemble Hörsinn, dem New York New Music Ensemble, Double, dem Washington Square Contemporary Music Society, dem ACME Ensemble, Ensemble Ilusis, und Anderen. Die New York Times beschrieb seine musikalische Sprache als “solide, aber nicht hart, mit Klangfarben und Gesten er verwendet hier – gebogen Stellplätze, Vierteltöne, Gegenüberstellungen von Introspektion und Explosivität – ergab eine unbestreitbar dramatische Klangwelt”.Andere beschrieben seinen Ansatz als “unglaublich elegant” mit “herrlichen Tönen und schöner Orchestrierung”. Sowohl seine akustischen als auch elektronischen Kompositionen sind stark von spektralen Techniken und Forschung in der Psychoakustik und kognitiven Studien geleitet.
Er ist der Gründer des Ensemble Ilusis, einer neuen Musik / Elektronische Musik Ensembles, die das Verständnis und die Wertschätzung der zeitgenössischen Musik aller Art der Öffentlichkeit zu erweitern sucht.
Programm:
T. MURAIL (1947-) – Vampyr! for Solo electric guitar
E. VARÈSE (1883-1965) – Density 21.5 Arr. (Sagala) for solo guitar
S. GUBAIDULINA (1931-) – Serenade for solo guitar
J. SAGALA (1974-) – Five Poems from Trakl, Stereo Digital Audio
K. STOCKHAUSEN (1928- 2007) – Spiral for short wave radio and any instrument
J. SAGALA (1974-) – ...falling silent for solo electric guitar
http://www.jeremysagala.net
Eintritt: 10/7€, online VVK: 8/5€ & Gebühr

So-06.09.15-20:00 h
SOUNDTRIPS NRW
Paul Lovens – Schlagzeug
Gastmusiker: Carl Ludwig Hübsch - Tuba, Martin Theurer - Klavier, Erhard Hirt - Gitarre
Im Mittelpunkt des 25sten Soundrip - nrw, steht mit dem Aachener Schlagzeuger Paul Lovens erstmals eine zenrale Musikerperdsöhnlichkeit aus NRW.Das Jazzatelier Ulrichsberg schreibt: Paul Lovens ist Miterfinder und Mitbegründer jener europäischen Improvisationsmusik, die sich seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Folge und europäische Antwort auf den amerikanischen Freejazz entwickelt hat. Längst aber hat diese spezielle Musizierhaltung die engeren Grenzen des Jazzbezugs überwunden und zu Formen gefunden, die sich durch absolute Selbstbestimmtheit und Eigenständigkeit auszeichnen. Eine andere Stärke dieser Musizierhaltung liegt darin, dass sie ob ihrer Offenheit, Spontaneität und Undeterminiertheit mit vielfältigsten aktuellen musikalischen Erscheinungsformen kooperationsfähig ist.

www.efi.group.shef.ac.uk/mlovens.html
www.discogs.com/artist/187134-Paul-Lovens
www.soundtrips-nrw.de
Eintritt: 10/7€, online VVK: 8/5€ & Gebühr

So-04.10.15-20:00 h
STAGE off LIMITS
Fred Lonberg-Holm - Simon Camatta - Duo

Fred Lonberg-Holm - Cello
Simon Camatta - Schlagzeug

www.lonberg-holm.info
www.simoncamatta.de
Eintritt: 10/7€, online VVK: 8/5€ & Gebühr

Mi-28.10.15-20:00 h
JazzToday
Generations Quartet feat. Oliver Lake
Oliver Lake – Saxophon
Michael Stevens Piano – Klavier
Joe Fonda – Bass
Emil Gross – Schlagzeug

http://oliverlake.net
http://michaeljefrystevens.com
http://joefonda.com
http://emilgross.com
Eintritt: 12/6€, online VVK: 10/5€ & Gebühr

So-08.11.15-20:00 h
SOUNDTRIPS NRW
TJONG POW
Laurens van der Wee – Elektronik
Eliad Wagner – Elektronik
www.soundtrips-nrw.de
Eintritt: 10/7€, online VVK: 8/5€ & Gebühr

So-06.12.15-20:00 h
SOUNDTRIPS NRW
Mia Zabelka
Mia Zabelka – Viloine
Gast: Kai Niggemann – Synthesizer
www.soundtrips-nrw.de
Eintritt: 10/7€, online VVK: 8/5€ & Gebühr

 


Logo

 

Upcoming

No current events.

 

clemenscom logofp

 

WerfrecordsLogo-300
werf-algemeen
vkh logo zwart


Special thanks to our photographers:

Henning Bolte
Cedric Craps
Christian Deblanc

Koen Deleu

Ferdinand Dupuis-Panther
Anne Fishburn

Stefe Jiroflée
Jos L. Knaepen
Jacky Lepage

Nina Contini Melis
Arnold Reyngoudt
Willy Schuyten
Frank Tafuri
Jean-Pierre Tillaert
Guy van de Poel
Cees van de Ven
Marie-Anne Ver Eecke

Jan Vernieuwe

and to our writers:

 

Henning Bolte
Ferdinand Dupuis-Panther
Paul Godderis
Jean-Pierre Goffin
Claude Loxhay
Herman te Loo
Iwein Van Malderen