1.Mai Farmhouse Jazzclub Harsewinkel

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Es war kühl, auch wenn die Sonne sich bemühte, durch die Wolken zu dringen. Das hielt so manchen Jazzfreund nicht davon ab, mit dem Rad zum Farmhouse zu radeln. Mit dem 1. Mai wird die Open-Air-Saison des Clubs eingeläutet. Da nahm man auch in Kauf, dem eher eisigen Wind zu trotzen. Zur Not hüllte man sich halt in Decken, um draußen sitzen zu können. Der Grill lief auf vollen Touren, für Würstchen und Schweinenacken. Ob man nun Radler, Rotwein, alkoholfreies Weizen oder doch Apfelschorle dazu trank, entschied jeder nach seinem Geschmack. Glücklich waren die, die auf den Glimmstängel nicht verzichten können. Draußen darf geraucht werden, im Club selbst nicht, so streng sind in Nordrhein-Westfalen die Bestimmungen zum Nichtraucherschutz. Kaffee gab es auch im Überfluss, schwarz und weiß, aber irgendwie fehlte der Butterkuchen vom Blech.

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Da es doch frisch war, hatte man für die Außenbühne die Heizstrahler angestellt. Die Musiker waren froh darüber, vor allem der Gitarrist Ansgar Specht aus dem New Yorker Stadtteil Harsewinkel – so jedenfalls die Vorstellung durch den Drummer des Alexander Cuesta Moreno Trios, Markus Strothmann, ein Freund des Hauses und schon lange Mitglied im Verein des Farmhouse Jazzclub. Ansgar Specht war eine Art „special guest“, denn das Programm bestritt das besagte Trio. Am E-Bass war der aus Kolumbien stammende Alexander Cuesta Moreno zu hören, der laut Markus Strothmann keine Mühen gescheut hatte, um in einem Containerschiff in 90 Tagen die Überfahrt von Kolumbien nach Europa zu bewerkstelligen. Aus dem „fernöstlichen Westfalen“, sprich aus Paderborn, kam der Keyboarder Ludwig Büsing nach Harsewinkel, der sowohl in Detmold an der Hochschule Musik als auch für ein Jahr in Kolumbien Musikwissenschaften und Medienwissenschaften studiert hatte. Markus selbst stammt zwar aus Gütersloh, hat sich aber unterdessen am Hamburger Elbstrand niedergelassen.

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Die Stimmung war bestens. Frau S. konnte ihren kleinen Spitz mitbringen, der hier und da giftig kläffte, während Alexanders Bass mächtig tieftönig gestimmt war. Frau B. musste ihren schwarzen Riesenpudel nicht daheim lassen, sondern dieser strafte den kläffenden Spitz mit Nichtachtung. In Gruppen und in Paaren kamen Radler aus der nahen und weiteren Umgebung nach Harsewinkel. Die Altersgruppe 60plus war deutlich in der Mehrheit, auch wenn sich die eine oder andere Familie mit Kindern sowie eine „Mädelsgruppe“ unter die interessierten Zuhörer mischte, die aufmerksam dem Programm folgten. Eigentlich sollte es um 11 Uhr beginnen. Doch „Autum Leaves“ war nur der Soundcheck. Die Wahl dieses Standards zu einem, wenn auch kalten, Frühlingstag war schon sehr speziell, wie auch Markus Strothmann auf Nachfrage zugeben musste.

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Endlich dann gegen 12 Uhr ging es mit „Stolen Moments“ los. Der E-Bass brummte solistisch vor sich hin, während das Schlagwerk zart gewischt wurde. Mit jedem Griff von Alexander Cuesta Moreno gab es auch den entsprechenden Vokaleinsatz von ihm. Über ein Jahr hatte das Trio nicht mehr gemeinsam gespielt und doch verstanden sich die Drei auf der Bühne auf Anhieb. Blicke gingen hin und her, und so ließ das Trio schnell vergessen, dass Oliver Nelson bei der Aufnahme des Titels „Stolen Moments“ eine Garde von exquisiten Musikern an seiner Seite hatte, u. a. Bill Evans, Paul Chambers, Eric Dolphy und Freddie Hubbard. Na ja, ein Horn wäre schon eine wirkliche Bereicherung gewesen, aber ein Trio ist halt ein Trio. Mit „Beautiful Love“ ging es in den beginnenden Nachmittag und ein Hauch von Latin Jazz war dabei auch zu verspüren. Auffallend war, dass der Bassmann im Trio nicht der Sideman, sondern der Frontmann war und Alexander bei seinen Solos auch stets vernehmbar Scat Vocal anstimmte, wenn auch nicht in einer sehr prononcierten, sondern eher zurückgenommenen Weise. So war denn auch Victor Young in Harsewinkel anwesend, jedenfalls akustisch.

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Danach präsentierte das Trio ihre eigene Interpretation des Wayne Shorters Titels „Footprints“. Nicht auszublenden waren dabei die ausgefeilten Bassgrooves von Alexander Cuesta Morena. Ja, der Bass stand im Fokus des musikalischen Geschehens und verdammte diesmal Schlagwerk und Keyboard zum notwendigen „Beiwerk“. Tempowechsel waren ebenso gegeben wie das Spiel in pianissimo. Doch schließlich regte sich das Schlagzeug mit Klick und Klack, mit anders klingendem Geklopfe auf dem Tambourin und Gewische auf den Fellen der verschiedenen Trommeln. Übrigens, die Saxofonpassagen von Shorter übernahmen Alexander Cuesta Moreno am Bass und Ludwig Büsing im gelungenen Wechselspiel. Der Bass gab sich dabei auch für Momente tonal-verzerrt. So ergründeten Bass und Keyboards stets das Thema. Das Ende war jedoch überraschend – auch für Markus Strothmann, der ein verblüfftes Lachen hören ließ.
Kann es bei einem Auftritt eines südamerikanischen Musikers eigentlich ein Programm ohne Latin Feeling geben? Nein, so gab es dann mit „Redencion“ die Prise Südamerika, der mit „The Girl From Ipanema“ noch eine zweite derartige Prise folgen sollte. Mit einem weiteren Standard „There will be another you“ erfreute das Trio all diejenigen, die den Pianisten Oscar Peterson und den Trompeter Chet Baker sehr schätzen. Zu dessen Repertoire gehörte dieser Song aus dem Musicalfilm „Iceland“ (1942).

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Mit Bier, Bratwurst und Nacken überbrückten die meisten die musiklose Zeit. Unterdessen war auch der Gitarrist Ansgar Specht im Jazzclub aufgetaucht. Doch angesichts des kalten Wetters konnte er sich zunächst nicht erwärmen zu spielen. Kein Wunder, trotz Heizstrahler über der Bühne wurden auch Alexanders Finger nach kurzer Zeit klamm und blau. Doch nach einigem Hin und Her und der Präsentation von „Dinorah, Dinorah“ stand Angar Specht, aus dem „New Yorker Stadtteil Harsewinkel, auch „Hell's Kitchen genannt“ (Markus Strothmann) auf der Bühne. Bei „Wave“ von Antonio Carlos Jobim kam dann auch endlich die Sonne wieder hinter den Wolken hervor und zauberte allen, die zum 1. Mai nach Harsewinkel gekommen waren, ein „Frühlingslächeln“ ins Gesicht. Ja, was so ein Samba alles bewegen kann!

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Blues und Funk sorgte im Weiteren für gute Laune, denn der „Mann aus Hell's Kitchen“ zeigte im Zusammenspiel mit Ludwig Büsing, was in ihm steckt, als „All Blues“ auf dem Programm stand. Danke Ansgar, danke Ludwig, danke Markus, danke Alexander – und danke auch Miles Davis sowie seinem „Kind of Blue“. Ein weiterer Höhepunkt der Session zum 1. Mai war Herbie Hancocks „Cantelope Island“, zu dem sich mit seiner Tuba noch Tuba-Tim gesellte. Das war Jazz Fusion vom Feinsten und auch eine geballte Ladung Funk. Ja, nun kann der Sommer kommen, wenn vor allem Dixie und New Orleans Jazz auf dem Programm des Clubs steht.

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Text und Fotos: © ferdinand dupuis-panther

Informationen
Musiker
Alexander Cuesta Moreno
http://alexandercuesta.com/

Markus Strothmann
http://markusstrothmann.com/

Ansgar Specht
www.ansgarspecht.de/

Musik

Stolen Moments
https://www.youtube.com/watch?v=I777BcgQL9o

Beautiful Love
Footprints
https://www.youtube.com/watch?v=vLMrenP_nFc

There will be another you
https://www.youtube.com/watch?v=SkDqTtb-h7o
https://www.youtube.com/watch?v=kh_NnsbIqNQ

Dinorah, Dinorah
https://www.youtube.com/watch?v=6wQQBQHtX-o

All Blues
https://www.youtube.com/watch?v=JIfdYs8WErM

Canteloupe Island
https://www.youtube.com/watch?v=XrgP1u5YWEg

Farmhouse Jazzclub Harsewinkel
www.farmhouse-jazzclub.de

Programm Farmhouse Jazzclub

The Groove
Samstag, 9. Mai 2015, ab 20:00 Uhr
Sonntag 10.05.2015 ab 12 Uhr
Eintritt: 8€/ermäßigt 6€
Ali Claudi hat schon in allen Stilrichtungen Spuren hinterlassen und war als Solist mit vielen inter-nationalen Jazzgrößen auf Konzerten zu hören. Mit seiner Band „The Groove“ geht er „back to the roots“, mit kochenden Orgelsounds, packenden Saxophon- und Gitarrensoli getragen von kongenialem Schlagzeugdrive. Souljazz, Rhythm & Blues und Funk mit unverwechselbar klarem und voluminösen Gitarrensound ohne elektronische Spielereien. In der Band „The Groove“ kommen vier erfahrene, absolute Spitzenmusiker der deutschen Jazzszene zusammen.
Line-up: Gitarre/Gesang: Ali Claudi - Saxophon: Uwe Haselhorst - Orgel: Hans Günther Adam - Schlagzeug: Kurt Billker

Dizzy Birds
Samstag 23.05.2015 ab 20 Uhr
Sonntag 24.05.2015 ab 12 Uhr
Sechs junge Musiker, aus Frankreich, Spanien, Dänemark und Deutschland, die schon seit Jahren die Swing-Szene Berlins in Clubs, auf der Straße und bei Tanzveranstaltungen aufwirbeln, bilden die Band „Dizzy Birds“. Das Repertoire, orientiert an der Musik New Orleans aus den 1920er Jahren, wird mit einer unvergleichlichen Leidenschaft und Energie dargeboten und sollte jeden dazu bringen den Charleston oder LindyHop zu tanzen! Line-up:Klarinette/Saxophon: Laurent 'machinegun' Humeau - Trompete/Bass Drum: Franz 'Daddy' P. - Klavier/Posaune/Gesang: Charlie O' - Banjo/Gesang: Big Fat Paulie
Bass/Gesang: Flocko Motion - Trompete: Jonas Müller

Jos de Brouwer New Orleans Quintet
Samstag, 6. Juni 2015, 20:00 Uhr
Sonntag07.06.2015 ab 12 Uhr
Eintritt: 10€/ermäßigt 8€
Jos de Brouwers „New Orleans Quintet“ brennt ein musikalisches Feuerwerk aus New Orleans Jazz über Swing bis hin zu Latin ab. Die niederländisch-englische Band formierte sich auf einem Jazzfestival in Davos und reißt seit- dem jedes Publikum durch ihr begeistertes und leidenschaftliches Zusammenspiel mit. Besonders die beiden Bläser Jos de Brouwer und Rob Adriaansen sind seit ihrer gemeinsamen Zeit in der Militärkapelle des königlichen Heeres musikalisch untrennbar miteinander verbunden. Line-up: Saxophon: Jos de Brouwer - Posaune: Rob Adriaansen - Banjo: Jos Koster - Kontrabass: Brian Turnock - Schlagzeug: Lielian Tan

The New Orleans Brassconnection
Samstag 20.06.2015 ab 20 Uhr
Sonntag 21.06.2015 ab 12 Uhr
Eintritt: 10€/ermäßigt 8€
Die deutsch-niederländische Grenzregion bringt mit der „New Orleans Brassconnection“ eine einzigartige Band hervor. Ihre erfrischende Mischung aus Soul, Funk, Gospel und klassischen Stücken wird unterlegt mit dem New-Orleans-Streetbeat, der früher und auch heute noch so sehr den Sound und das Feeling von New Orleans verkörpert. Die Mischung aus international erfahrenen Musikern und denen der kommenden Generation sorgt dafür, dass die Musikrichtung lebendig bleibt und groovt. LiNE-UP. Posaune: Bart Brouwer - Altsaxophon: Naomi Adriaansz - Tenorsaxophon: Danh Thai - Bassdrum: Petra Dallwitz
Snaredrum: Jérôme Cardynaals - Sousaphon: Erik Muermans

Maryland Jazz Band of Cologne
Samstag 04.07.2015 ab 20 Uhr
Sonntag 05.07.2015 ab 12 Uhr
Eintritt: 10€/ermäßigt 8€
Die „Maryland Jazz Band of Cologne“ ist seit über 50 Jahren eine Institution. Einst als Schüler-band gestartet, hat sie sich nicht zuletzt durch die seit 1979 jähr-lichen Reisen nach New Orleans sowohl musikalisch als auch die Besetzung betreffend stetig weiterentwickelt. Bei unzähligen Festivals und Auftritten in Funk und Fernsehen waren und sind die sieben Musiker Botschafter des New Orleans Jazz im klassischen Stil. Line-up: Banjo/Gitarre: Büli Schöning - Klarinette: John Defferary - Klavier: Schroeder Derks - Schlagzeug: Reinhard Küpper
Bass: Benny Daniels - Trompete/Gesang: Joris de Cock - Posaune: Doggy Hund

Original Salzsieders
Sonntag, 19. Juli 2015, 12:00 – 15:00 Uhr
Gediegener Oldtime-Jazz vom authentischen New-Orleans-Stil bis zu den Swing-Ohrwürmern der dreißiger und vierziger Jahre bieten die Salzsieders im „Natursound“ die Songs der Großen des Jazz, aber auch viele deutsche und internationale Hits. Langeweile kommt auch bei der Instrumentie-rung mit den Salzsieders nie auf, mal mit Klavier, Gitarre, Kontrabass, mal mit Banjo und Tuba, dazu Trompete, verschiedene Saxophone und viel Gesang. Line-up: Trompete/Piano/Gesang: Harald Fiedler - Klarinette/Saxofone: Peter Gösling - Banjo/Gitarre: Wolfgang Seack - Tuba/Bass: Rüdiger Fussy

Willie Ashman Original Jazzband
Samstag01.08.2015 ab 20 Uhr
Sonntag02.08.2015 ab 12 Uhr
Eintritt: 10€/ermäßigt 8€
Die „Willie Ashman Original Jazzband“ ist Entertainment in Dixie. Die sechs erfahrenen Musiker spielen immer mit viel Spaß und mit ganzem Herzen und halten ihre Musik so lebendig. Alle Musiker haben in exzellenten Jazzbands gespielt und sich schließlich in der „Willie Ashman Original Jazzband“ zusammengefunden. Line-up: Trompete/Gesang: Bob Wulffers - Klarinette/Saxophon: Wim Vreeburg
Posaune: Henk van Muijen/Harry Hack - Banjo/Gitarre/Gesang: Rob ten Seldam - Schlagzeug: Louis van der Heiden - Kontrabass: Geert van Hoften

The Metropol Jazzmen
Samstag 15.08.2015 ab 20 Uhr
Sonntag16.08.2015 ab 12 Uhr
Eintritt: 8€/ermäßigt 6€
Die Essener Metropol Jazzmen bieten einen Mix aus modernem Dixieland, Mainstream, Swing und Blues. Verstärkt widmet man sich den vielen, wunderbaren Jazz-Standards, insbesondere den bekannten Titeln von Duke Ellington, Count Basie oder auch Fats Waller. Die interessante Zusammensetzung aus gestandenen Autodidakten und Profis verspricht eine abwechslungsreiche Veranstaltung auf hohem Niveau. Line-up: Bass: Wolfgang Ohndorf - Posaune/Tuba/Gesang: Bernt Laukamp - Trompete/Gesang: Werner Lake - Piano/Keyboards: Mike Issig - Saxophon/Klarinette: Waldemar Kowalski - Gitarre/Banjo: Wolfgang Koppitsch- Schlagzeug: Dieter Bierkämper

Swinging Feetwarmers Jazzband
Samstag 29.08.2015 ab 20 Uhr
Sonntag 30.08.2015 ab 12 Uhr
Eintritt: 8€/ermäßigt 6€
Vom Dixieland bis zum Swing lautet das musikalische Motto der siebenköpfigen Besetzung aus Schleswig-Holstein. Dem Swing wird dabei ein etwas breiterer Raum vorbehalten, denn wie die Zuhörer sehr schnell feststellen, hat sich die Band Eddie Condon zum Vorbild genommen. Aus seinem swingenden Chicago-Stil schöpfen die sieben Musiker ihre enorme Spielfreude. Line-up: Trompete: Peter Lange -
Posaune: Volkmar Zech - Klarinette: Gernot Johl - Gitarre: Hemmo Fahrenkrog - Klavier: Thomas Franke - Bass: Norbert Suhr - Schlagzeug: Ulrich Meletschus

 


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