The 19 th TU Jazz Festival is over - between Shrinking Egos and Gil Evans

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Jazz it at Dortmund: grüne Damen, Gil Evans und Post-Canterbury-Sound

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Über das Festival sprach ich in Dortmund mit Peter Klose, dem gegenwärtigen Veranstaltungsleiter und wissenschaftlichen Mitarbeiter am Institut für Musik und Musikwissenschaften. „Das Festival hatte schon immer zum Ziel, einmal die Musikszene der Uni in die Dortmunder Innenstadt zu bringen und hier zu präsentieren, sowie andersherum, die Studenten und Dozenten vom Institut für Musik und Musikwissenschaften mit der Musikszene der Stadt in Berührung zu bringen.“ Wer sich das diesjährige Programm anschaute, der stellte sehr schnell einen Mix an Musik fest, den man mit dem Begriff Grenzgang beschreiben könnte. Rock stand auf dem Programm, aber auch das Gil-Evans-Projekt der Hochschule, zudem A Capella und freie hausgemachte Musik von „Don't think“, einem Dortmunder Quartett, das sich ausschließlich für das diesjährige Festival gegründet hatte. Peter Klose führte zum Charakter des Festivals aus: „Die Besonderheit ist, dass wir eine Mischung haben aus Bands von Studenten oder Dozenten sowie Lehrbeauftragten, die sich hier mal als Musiker vorstellen können, zum anderen haben wir immer Dortmunder Musiker dabei, so wie den Bassisten Django Kroll. Außerdem laden wir immer Musiker von außerhalb ein, so wie Ron Spielman oder ONAIR in diesem Jahr. Diese Mischung macht's. Das Festival war auch nie ein reines Jazzfestival, sondern hatte eine ziemliche Breite. So haben wir vor Rockmusik auch nicht haltgemacht.“

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Auf Nachfrage danach, ob das diesjährige Programm recht typisch sei, führte Peter Klose aus, dass zum Beispiel A Capella eine sehr große Tradition in der Hochschulausbildung habe. Es gebe außerdem an der Uni einige Pop- und Jazzchöre, die ab und an auf dem Festival zu hören seien. Im Gegensatz zu üblichen Festivals gab es nicht etwa drei oder vier Konzerte, die am Abend aneinandergereiht wurden, sondern die Konzerte im Gartensaal, im Studio – übrigens, der größte Veranstaltungsraum des Fritz-Henßler-Hauses – und dem Café überlappten sich. So schien es mir angezeigt, Peter Klose nach den Beweggründen zu befragen. „Wir haben das Festival von Anbeginn in Zusammenarbeit mit Bernd Weber vom Fritz-Henßler-Haus veranstaltet. Wir wollten die Räumlichkeiten optimal ausnutzen. Zudem wollten wir, weil es ein so extrem buntes Programm ist, jedem die Möglichkeit geben, Schwerpunkte zu setzen oder möglichst viel zu sehen. Von der Programmgestaltung her gibt es die Chance, in alles mal reinzuhören.“ Zur Frage des Programms meinte mein Gesprächspartner: „In diesem Jahr finde ich es besonders spannend, dass eine Mischung zwischen einem sehr traditionellen Projekt, dem Repertoire von Gil Evans, in dem der Solist brilliert und das Orchester strikt nach Noten spielt, und sehr freiem, spontanen Jazz mit Django Kroll, Serge Corteyn und Guido Schlösser gelungen ist. In der Mitte bewegen sich dann die rockigen Sachen wie die Shrinking Egos.“Na dann, Vorhang auf für das TU Jazzfestival.

Fräulein Flunker und der Schweinehund

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Fürs „swingende Aufwärmen“ waren die Damen in Grün, die Zucchini Sisters, erschienen: Tina Werzinger (Gesang und Gitarre), Jule Balandat (Bass und Gesang) und Sinje Schnittker (Flügelhorn, Trompete, Posaune und Gesang). Schon optisch waren die Damen ein Hingucker, Man fragte sich bei ihrer grünen Garderobe, ob denn auch irgendwo ein kleiner grüner Kaktus mit im Gepäck sei. Mit den drei Damen aus Münster erlebte das zahlreich erschienene Dortmunder Publikum eine Zeitreise in die 1920er Jahre. Die Zucchini Sistaz ließen das Publikum kein Gemüse schnippeln, sondern begeisterten mit swingender Musik und deutschen Texten, die ans Genre der Couplets erinnerten. Auf Netzstrümpfe, rote Lippen, Haarmode aus den 20er Jahren und falsche Wimpern verzichteten die drei Schwestern bei ihrer Bühnenshow nicht. Diese Show bewegte sich streckenweise zwischen Vaudeville und Cabaret.

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Auf der Bühne wurde ungehemmt agiert und das nicht nur an den Instrumenten. Nein, „Bei Mir Bistu Shein“ hatte das Trio nicht im Programm, dafür einen Klassiker des Swings zum Ausklang: „Swing, swing, swing“. Doch niemand tanzte den Swing. Auch musste das in der Altersstruktur bunt zusammengesetzte Publikum zum Nähertreten an die Bühne aufgefordert werden. Spiel- und Wortwitz des Damentrios sprachen die anwesenden Zuhörer dann jedoch mehr und mehr an, vor allem als es um die Nachbarin des Trios ging, die ständig die Jalousien ihrer Wohnung heruntergezogen habe. „Wenn man Glück hat, dann ist bei der Dame um 18 Uhr das Rollo dann hoch. Wir haben überlegt: 'Was mach sie denn bloß?' - „Ich dachte sie wäre Krankenschwester mit permanentem Nachtdienst.“ Ein kecker Einwurf folgte: „Die ist eher Krankenschwester mit permanentem Nacktdienst.“ Mit dem Lied „Fräulein Flunker“ sollten wir mehr erfahren: „Unsre Freundin Fräulein Flunker ist die Nacht über aktiv. Von draußen sieht man bis Mittag geschlossene Jalousien. Morgens kommt sie nicht aus den Federn … unser liebes Fräulein Flunker wird im Rampenlicht zum Stern … Fräulein Flunker, Fräulein Flunker ...“ Als Jule Balandat dann die Zuhörer aufforderte mitzubrummen oder zu singen, hatte das Publikum längst Fräulein Flunker und auch die Zucchini Sistaz in ihr Herz geschlossen.

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Die Sistaz machten im Verlauf des Abends auch nicht vor dem Thema komplizierter On-Off-Beziehungen halt: „Ein Mädchen, das ich kenn', ist lang schon frustig, denn ihr Macker hält um ihre Hand nicht an und teilen sie auch ganz nett ihr hübsches Doppelbett …“ sind die ersten Zeilen aus diesem Song. Und wie geht das „Beziehungsdrama“ aus, in dem sie sehnsüchtig auf den Antrag wartet? „Oh Egon, Egon, triff eine Entscheidung ...“ stimmten die Damen noch an und das Happy ending war dann auch keine Frage: Er sagt schließlich: „Ja.“. Um den Macker geht es auch im Song „Schweinehund“, das die Drei aus Münster uns nahebrachten: „Ich hab ein reizendes Haustier, Es steht mir gut, es passt zu mir. Wir leben in perfekte Symbiose.... Führ ihn nur selten an der Leine ...“. Wer diese und andere Verszeilen von den Sistaz aus Münster hörte, der begriff an diesem frühen Abend, dass Swing keine bierernste Angelegenheit ist. Feine Ironie gehört zu dieser Art von Musik einfach dazu, oder etwa nicht?

Play Gil Evans

Christian-KappeDSC08715Christian-KappeDSC08725So aufgemuntert konnte man sich dann auf das eigentliche Eröffnungskonzert einlassen: Play Gil Evans feat. Christian Kappe und Tobias Schütte. Jazzfreunde wissen es: Die Arrangements, die der kanadische Pianist Gil Evans für den Solisten Miles Davis geschrieben hat, sind Meilensteine des orchestralen Jazz. Die Musik voller Lebensfreunde und Kraft wurde von dem 25-köpfigen Projektorchester aus Musikstudierenden der TU Dortmund auf die Bühne des Hauses gebracht. Unterstützt wurde das Ensemble vom Trompeter Christian Kappe als Solisten. Er, einst ein Schüler Ack van Rooyens, ist obendrein mit seinem eigenen Trio „Christian Kappe & Cru Sauvage“ momentan sehr erfolgreich.

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Das Besondere an den ausgewählten Arrangements war der Einsatz eher jazzuntypischer Instrumente, wie Hörner, Flöten, Tuba, sogar Fagott, sowie der fein dosierte Einsatz von dunklen Klangfarben wie der Bassklarinette. Angesichts der Tatsache, dass an diesem Abend ein Solist mit einem Orchester auf der Bühne des Studios stand, war klar, dass es keine weiteren Solisten geben würde. Das mag der eine oder andere bedauert haben, war aber Intention des Projekts. Ebenso mag man bedauert haben, dass bei der Mächtigkeit der Posaunen, Hörner und Trompeten die zarten Klangfarben von Querflöten, Fagott und von den Klarinetten kaum wahrnehmbar waren, als Titel wie „Summertime“, „Miles Ahead“ und „Blues for Pablo“ erklangen.

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Hörte man die ersten Klänge des Konzerts, dann wurden Erinnerungen an Film- und Broadwaymusik aus den 1940er Jahren wach. Miles Davis schien sich irgendwo in den Reihen der Musiker versteckt zu haben. Evans stand unsichtbar auf dem Dirigentenpult, ganz gewiss. Der Bläsersatz des Orchesters gab bei „Boblicity“ alles, und so breitete sich ein gewaltiger Klangzauber aus, über den sich nur Christian Kappes samtenes Flügelhorn noch erheben konnte. Für die notwendige Basslinie schien nicht der Bassist Peter Klose zu sorgen, sondern vielmehr der Mann an dem anderen „Tieftöner“, der Tuba. Gefolgt wurde „Boblicity“ von einem anderen Miles-Klassiker namens „Moon Dream“.

Play-Gil EvansDSC08994Zum Repertoire des studentischen Orchesters gehörte außerdem ein Kurt-Weill-Titel namens „My Ship“. Die Lyrik von Ira Gershwin bekam man nicht zu hören, dafür die Stimmgewalt des Orchesters, sodass man den Eindruck hatte, da segele ein stolzer Viermaster mit voller Fahrt einmal um das Kap der Guten Hoffnung.

Sicherlich war Gil Evans ein brillanter Arrangeur, der in seinem Können Komponisten seiner Zeit in nichts nachstand, doch man muss schon eine Affinität zu einer solchen arrangierten Musik haben, um sie zu mögen. Es ist halt „Old School Jazz“. Doch das Festival bot auch andere Klangfarben – und das war dann wirklich ein besonderer Ohrenschmaus, auch wenn man derartige Musik wohl kaum zuhause hören dürfte. Die Rede ist vom Auftritt von Don't Think.

Nicht nachdenken, bitte

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Die Devise von Don't Think, einem eigens für das Festival gegründeten Ensemble, lautete: „Wenn ich vorher nicht weiß, was ich spielen werde, und hinterher nicht weiß, was ich gespielt habe, habe ich erreicht, was ich erreichen wollte.“ Na, das ließ viel erwarten, auch und gerade im Hinblick auf freie Musik und Improvisation.

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Zur Band gehören Michael Peters (drums), Serge Corteyn (git), Django Kroll (bass) und Guido Schlösser (orgel). Dass diese Musiker Feldforschung betrieben haben und betreiben, merkte man gleich nach den ersten Klängen. Das war keine notierte Musik, sondern die Musik wurde aus dem Moment geboren und lebte von der Kreativität der Beteiligten. Das gesamte Spektrum von Effekten wurde vom Gitarristen Serge Courteyn vor den Freunden des freien Spiels ausgebreitet. Django Kroll schlug zum Beispiel seinen Bass mit dem Bogen, steckte diesen aber auch gekonnt zwischen die Saiten seines Tieftöners und entlockte diesem dann knarrend-knarzende Töne.

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Tonale Mosaiksteinchen bildeten nach und nach ein vollständiges Mosaik: Hart gezupft meldete sich der Bass. Verwischte Tonreihen kamen aus dem Keyboard. Sanfte Wirbel des Schlagzeugs begleiteten den beinahe psychodelisch anmutenden Klangteppich von Orgel/Keyboard, Bass und Gitarre. Flirren, Flattern, Vibrieren und Pulsieren – das füllte die Luft im Café des Fritz-Henßler-Hauses. Aufruhr, Eile, Unruhe, Kurzwellenstörung, Störfunk, Rückkoppelung – das sind begriffliche Assoziationen, die dem einen oder anderen Zuhörer gewiss in den Sinn kamen.

An Soft Machine und Canterbury Sound dachte der Berichterstatter während des Konzerts fortwährend. Auch an aus dem Takt geratene Maschinen fühlte sich der eine oder andere Anwesende sicherlich erinnert. Angestimmt wurde hier und da aber auch ein Sphärentanz zwischen Pink Floyd und Mike Oldfield. Ja, es gab ein Klangfeuerwerk, das Courteyn und Co. zündeten.

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Experiment stand über dem Projekt „Don't Think“ und lange nachdenken sollte man auch nicht, sondern einfach das Klanginferno für den Moment nur aufnehmen. Der Kommentar von Guido Schlösser zu der Musik lautete: „Wir haben nichts aufgeschrieben, aber alles ist harte Arbeit von 20 Jahren.“ Ein Schelm, der das Böses denkt! Der zweite Titel wurde von Schlösser mit viel Ironie und Sarkasmus als „Don't think twice“ angekündigt. An die Mitspieler erging noch die Mahnung, nur keinen falschen Ton zu spielen.

Jazz kann ja so locker daherkommen!

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Vielfältig und unvorhersehbar, überraschend farbig und kein Schwarz und Weiß – das servierten uns Don't think. Alle Register wurden gezogen, jeder mögliche Effekt technisch ausgefeilt eingesetzt: Nu Jazz ließ grüßen. Eigentlich, so Schlösser, müsste die Musik des Abends „Für Edgar Fröse“ heißen. Wer bei dem Namen an Tangerine Dream dachte, lag goldrichtig.

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Das Festival war ein Festival der schrägen Kontraste: Swing traf Gil Evans traf freie Musik traf Rock instrumental, so wie bei The Shrinking Egos. Dieses Trio um den Gitarristen Jochen Schrumpf, dem Leiter der "Glen-Buschmann-Jazzakademie" und Leiter der "Popschool Dortmund", musste sich keineswegs wegen mangelnden Selbstbewusstseins - man übersetze sich mal den Bandnamen ins Deutsche ! - verstecken, ganz im Gegenteil. Die Combo bestehend aus den Dortmunder Musikern Jochen Schrumpf (Gitarre), Ray Blake (Bass) und Sven Petry (Schlagzeug und Soundscapes/Loops) überzog den Gartensaal mit sich bombastisch auftürmenden Klangwolken. Nein, Jazz war das gewiss nicht, was die Drei ihren jeweiligen Instrumenten entlockten. Man musste eher an Klassiker des Rocks wie „Gemini Suite“ denken und fühlte sich in eine Zeit zurückversetzt, in der eine heulende, jaulende, schreiende E-Gitarre das Non plus ultra war. Booker T feierte bei dem Trio ebenso eine kurze Auferstehung wie der Blues, Hendrix und Alvin Lee revisited. Der Klangrausch war jedoch nichts für zarte Ohren!

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ONAIR war an diesem Abend gewiss hochmusikalisch und präzise, aber sehr wenig groovy. Das Vokalensemble verpackte ihren Vortrag in eine m. E. zu aufdringliche und gekünstelt erscheinende Lichtshow. Bei a capella sollten doch die Stimmen und nicht der Bühnenauftritt und die Outfits im Mittelpunkt stehen, oder? Dass anlässlich des Auftritts nun so gar keine Jazz-Standards ins Repertoire aufgenommen wurden, verwunderte. Hits, unter anderem von Radiohead, Björk, Massive Attack, Daft Punk und Alanis Morissette, haben auch andere derartige Vokalgruppen in ihren Köchern.
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Rockgegerbtes mit Lautstärke

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Nach dem A-Capella-Sound noch schnell mal bei Ron Spielman im Café vorbeigeschaut: Rockgegerbte und Blues getränkte Musik war es, die Spielman zum Besten gab. Dass es sehr laut war, vielleicht zu laut für den bespielten Raum, äußerten einige Anwesende. Doch Spielman wischte das mit einem kurzen Kommentar einfach weg. Mit Jazz, nicht einmal mit Fusion, hatte der Wahlberliner etwas am Hut. Es spielte Songs, die ins Genre Singer/Songwriter passen, so auch einen Song für Kate Moss.

Puristische Jazzfreunde kamen in Dortmund nicht unbedingt auf ihre Kosten, denn hier gab es zu viele Grenzgänger und „Grenzverletzer“. Doch einem teilweise jüngeren Publikum kam die Melange wohl sehr entgegen. Schauen wir mal, was das 20. TU Jazzfestival im nächsten Jahr bringt.

© ferdinand dupuis-panther

Informationen

http://www.fb16.tu-dortmund.de/musik/jazzfestival/index1.html

Bands
ONAIR
http://www.onaironline.de/
Media
http://www.onaironline.de/media/

Zucchini Sistaz
http://www.zucchinisistaz.de/
http://www.zucchinisistaz.de/index.php?id=9

Christian Kappe (Play Gil Evans feat. Christian Kappe und Tobias Schütte)
http://www.christiankappe.com/index.php/de/
http://www.jazzhalo.be/index.php?option=com_content&view=article&id=234:im-gespraech-mit-dem-trompeter-und-fluegelhornisten-christian-kappe&Itemid=158

Ron Spielman
http://www.ronspielman.de/upload/index.html

The Shrinking Egos
http://www.jochen-schrumpf.com/

 


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